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Presseartikel: Jahr 2008: Kabarettist sitzt auf hohem Ross
Autor: Uwe | Pressearchiv

Lesermeinung

Zum "Freie Presse" - Beitrag "Chemnitzer Kabaretts: Beim Geld hört der Spaß auf" vom 24.Januar über das Kabarett Sachsenmeyer, das mehr Fördergeld von der Stadt fordert:

Herr Dettmeyer, als Kabarettist und Alleinunterhalter, fordert von der Stadt Chemnitz Fördergelder in Höhe von 30 000 Euro im Jahr für die Durchführung seiner Kunst. Wo leben Sie denn, Herr Dettmeyer? Kommen Sie doch von Ihrem hohen Ross herunter. Sie sind nicht die einzige kulturelle Einrichtung in unserer Stadt, die dringend Fördermittel benötigt.
In Chemnitz ist das 1.Jugendblasorchester (hervorgegangen aus dem ehemaligen Pionierblasorchester) als eingetragener Verein zu Hause und kann auf nunmehr 44 Jahre Existenz zurückblicken. In diesem Verein sind 35 junge Musiker im Alter von 10 bis 36 Jahre ehrenamtlich und mit großer Begeisterung und ohne Bezahlung musisch tätig. Sie erhalten hier ihre musikalische Ausbildung, bekommen die erforderlichen Instrumente bereitgestellt und erfreuen die Menschen in unserer Stadt und in der Umgebung mit ihren Konzerten. So erst in der Stadthalle bei Andy Borg im Musikantenstadl. Finanziert wird der Verein überwiegend durch die Beiträge der Vereinsmitglieder und Spenden von leider immer noch zu wenig Sponsoren.
Der Fördertopf der Stadt Chemnitz für sein Jugendblasorchester enthielt für das Jahr 2007 die horrende Summe von 140 (in Worten: einhundertvierzig Euro)! Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass junge künstlerisch begabte Menschen in unserer Stadt unter diesen Bedingungen ein Schattendasein führen müssen. Deshalb bitten wir die Kulturverantwortlichen in der Stadt, die Relationen zu beachten, wenn sie über Fördermittel-Bereitstellung für 2008 entscheiden.

Gerd Schubert, per E-Mail